Asien · Japan

10 Tage Japan Rundreise – perfekte Route

Japan Rundreise 10 Tage – Kyoto Pagode mit Kirschblüten

Japan ist eines der faszininierendsten Länder der Welt – und gleichzeitig eines, das viele erst einmal einschüchtert. Andere Schrift, andere Kultur, ein öffentlicher Nahverkehr, der so pünktlich ist, dass man sich fast unwohl dabei fühlt. Doch genau das macht Japan so besonders.

Diese Japan Rundreise in 10 Tagen verbindet alles, was das Land so einzigartig macht: die lebendige Street-Food-Metropole Osaka, den Themenparkwahnsinn der Universal Studios Japan, das traditionelle, tempeldichte Kyoto, die friedlichen Hirsche in Nara und zum Schluss das größte Stadtlabyrinth der Welt: Tokio.

Diese Route ist ideal für alle, die Japan zum ersten Mal besuchen und möglichst viel sehen möchten – ohne dabei ständig im Zug zu sitzen.

Inhaltsverzeichnis
  1. Die Route auf einen Blick
  2. Für wen ist diese Route ideal?
  3. Anreise nach Japan
  4. Die Route Tag für Tag
  5. Was kostet eine Japan Rundreise?
  6. Wo übernachten auf der Route?
  7. Beste Reisezeit für Japan
  8. Fazit

Karte der Japan Rundreise

Karte der 10 Tage Japan Rundreise – Route von Osaka über Kyoto bis Tokio
Tipp für Berufstätige Diese Route funktioniert perfekt mit normalem Jahresurlaub. Beispiel: Freitagabend Hinflug, Samstag Ankunft in Osaka, zweiter Samstag Abflug aus Tokio. So brauchst du etwa 5 Urlaubstage und erlebst in 10 Tagen das Beste, was Japan zu bieten hat.

Für wen ist diese Route ideal?


Anreise nach Japan

Der Einstiegspunkt dieser Route ist der Kansai International Airport (KIX) in Osaka. Rückflug ab dem Flughafen Tokio Narita (NRT) oder Haneda (HND) – so sparst du dir die Rückreise nach Osaka. Ab Wien, Frankfurt, München und Zürich gibt es Verbindungen – meist mit Finnair, Korean Air, JAL oder ANA über Hubs in Helsinki, Seoul oder Abu Dhabi.

Internet in Japan eSIM empfohlen – z. B. Holafly oder Airalo.

Die Route Tag für Tag

Tag 1

Tag 1: Osaka erkunden

Unsere Japanreise begann in Osaka, einer lebendigen Metropole, die oft als „Küche Japans" bezeichnet wird. Schon nach der Ankunft am Kansai International Airport (KIX) spürt man sofort die Energie des Landes.

Gerade am Anfang kann der Weg vom Flughafen in die Stadt etwas überwältigend wirken. Zum Glück ist der Transfer aber sehr einfach organisiert. Vom Flughafen fahren mehrere Züge direkt ins Zentrum von Osaka. Besonders praktisch ist der Nankai Airport Express, der dich in etwa 40 Minuten nach Namba bringt – eines der zentralsten Viertel der Stadt. Alternativ kannst du auch den JR Haruka Express nehmen, der Richtung Tennoji oder Kyoto fährt. Tickets bekommst du direkt am Flughafen an Automaten oder Schaltern, und die Beschilderung ist zum Glück auch auf Englisch sehr gut.

Nach dem Check-in im Hotel ging es direkt los, um die ersten Highlights von Osaka zu entdecken.

  • Namba Yasaka Shrine – der ikonische Löwenkopf-Schrein
  • Shitennoji Tempel – einer der ältesten buddhistischen Tempel Japans (gegründet 593)
  • Shinsekai Markt – Retro-Viertel mit Streetfood und Arcade-Automaten
  • Osaka Castle – der historische Burgkomplex im Herzen der Stadt
  • Dotonbori – das bekannteste Neon-Viertel Osakas am Kanal

Der Namba Yasaka Schrein ist vor allem wegen seines riesigen Löwenkopf-Gebäudes bekannt. Dieses außergewöhnliche Bauwerk macht den Schrein zu einem der interessantesten Fotospots in Osaka.

Der Shitennoji Tempel gehört zu den ältesten buddhistischen Tempeln Japans und wurde bereits im Jahr 593 gegründet. Die Pagoden und Gärten sorgen für eine besonders ruhige Atmosphäre mitten in der Stadt.

Im Shinsekai Markt solltest du unbedingt die typischen Spezialitäten probieren: Kushikatsu (frittierte Spieße), Takoyaki (Oktopus-Teigbällchen) und Okonomiyaki (herzhafte japanische Pfannkuchen). Außerdem findest du hier viele Arcade-Spiele und Greifautomaten – ein typisches Stück japanischer Popkultur.

Am Abend ging es nach Dotonbori, eines der berühmtesten Viertel Osakas. Die riesigen Neonlichter, Werbetafeln und Menschenmengen machen diesen Ort zu einem echten Erlebnis. Entlang des Kanals spazieren, Streetfood probieren und die einzigartige Atmosphäre genießen – perfekt für den ersten Abend.

Hotel in Osaka Die Zimmer sind in japanischen Großstädten generell kleiner als in Europa – dafür sind die Lagen oft unschlagbar zentral.
→ Hotels in Osaka finden

Tag 2

Tag 2: Universal Studios Japan

Ein Besuch in den Universal Studios Japan gehört zu den absoluten Highlights einer Japanreise. Der Themenpark bietet eine Mischung aus Achterbahnen, Shows und immersiven Themenwelten – und ist nochmal eine Stufe über dem was man aus anderen Universal-Parks kennt.

Planung und Tickets
Tickets solltest du mindestens 1–2 Monate im Voraus buchen, besonders wenn du die Super Nintendo World besuchen möchtest. Für diesen Bereich brauchst du ein Area Timed Entry Ticket. Alternativ kannst du ein Express Ticket (ab ca. 10.800 Yen) kaufen – dieses garantiert dir Zugang zu bestimmten Attraktionen und spart dir lange Wartezeiten.

→ Express Tickets buchen (Klook)
  • Super Nintendo World – unglaublich detailreiche Mario-Welt mit eigenem Time Slot (unser Slot war 09:30 Uhr)
  • Donkey Kong Country – 2024/25 neu eröffnet und sofort ein Publikumsmagnet; die Wartezeiten sind inzwischen ähnlich lang wie bei Mario Kart – früh dran sein!
  • Jurassic World – spannende Achterbahnen und eine beeindruckende Dinosaurier-Show
  • The Wizarding World of Harry Potter – Hogwarts Schloss und Dorf Hogsmeade sind täuschend echt nachgebaut; die Attraktion „Harry Potter and the Forbidden Journey" ist eine der besten Fahrten im ganzen Park
Tipp: Power-Up Band nicht vergessen Für das volle Erlebnis in der Super Nintendo World (und Donkey Kong Country) lohnt sich ein Power-Up Band – das interaktive Armband, mit dem du Münzen sammelst und Missionen freischaltest. Es kostet ca. 3.500 Yen und macht aus dem Parkbesuch ein echtes Mario-Videospiel. Starte direkt bei Öffnung, die Wartezeiten für Mario Kart steigen im Tagesverlauf stark an. Abends lohnt sich ein zweiter Besuch bei Harry Potter – dann ist die Atmosphäre besonders magisch.

Tag 3–4

Tag 3–4: Kyoto – Tempel, Bambuswald & Goldener Pavillon

Am dritten Tag ging es nach Kyoto, der ehemaligen Kaiserstadt Japans. Die Zugfahrt von Osaka dauert weniger als eine Stunde. Kyoto ist bekannt für seine Tempel, traditionellen Straßen und historischen Teehäuser – und steht in einem wunderbaren Kontrast zum modernen Osaka.

Tag 3 – Kiyomizudera & Gion:

  • Kiyomizudera Tempel – der berühmte Holztempel, der aus einem Berghang hervorragt
  • Sannenzaka & Ninenzaka – historische Kopfsteinpflastergassen mit Teegeschäften und Souvenirs
  • Hokan-ji Pagode – die fünfstöckige Pagode, die das Panorama Kyotos prägt
  • Gion Viertel – das traditionelle Geisha-Viertel mit alten Machiya-Häusern

Auf dem Weg zum Kiyomizudera Tempel gibt es viele Kimono-Verleihe – eine perfekte Gelegenheit für besondere Fotos. Wir entschieden uns spontan dafür und ließen uns komplett stylen. Kosten: etwa 30 € pro Person inklusive Frisur. Ich kann das wirklich jedem empfehlen – es macht das Erlebnis in Kyoto noch authentischer. Kleiner Hinweis: Die traditionellen Sandalen (Zori) sehen toll aus, aber nach ein paar Stunden auf Kopfsteinpflaster werden die Füße ziemlich müde – am besten ein Paar bequeme Schuhe im Rucksack dabei haben.

Tag 4 – Arashiyama & Kinkaku-ji:

  • Arashiyama Bamboo Grove – ein Spaziergang durch den berühmten Bambuswald; die hohen Bambusstämme erzeugen eine fast mystische Atmosphäre
  • Kinkaku-ji (Goldener Pavillon) – der mit Blattgold bedeckte Tempel, der sich wunderschön im umliegenden Teich spiegelt; eines der meistfotografierten Motive Japans
Tipp Den Bambuswald in Arashiyama früh morgens besuchen – vor 08:00 Uhr hast du die Stille fast für dich allein. Später am Tag wird es sehr voll.

Tag 5

Tag 5: Tagesausflug nach Nara

Von Kyoto aus lohnt sich ein Tagesausflug nach Nara, der ersten Hauptstadt Japans. Die Stadt ist besonders bekannt für ihre freilaufenden Hirsche, die im Nara Park leben – und sich von Besuchern füttern lassen.

  • Nara Park – die berühmten freilaufenden Hirsche, die sich mit Reisekeksen (Shika Senbei) füttern lassen
  • Todai-ji Tempel – beherbergt den größten bronzenen Buddha der Welt
  • Kofuku-ji – beeindruckende fünfstöckige Pagode im Parkbereich
  • Kasuga Taisha Schrein – Shinto-Schrein mit hunderten von Laternen gesäumten Wegen
  • Isuien Garden & Yoshikien Garden – zwei wunderschöne traditionelle japanische Gärten

Der Todai-ji Tempel gehört zu den beeindruckendsten Bauwerken Japans – die riesige bronzene Buddha-Statue im Inneren des Tempels ist schlichtweg atemberaubend. Ein weiteres Highlight: der berühmte Mochi-Meister Nakatanidou, der für seine blitzschnelle Mochi-Zubereitung bekannt ist. Die frischen Mochi direkt vor Ort sind ein Erlebnis für sich.


Tag 6

Tag 6: Fushimi Inari & Weiterreise nach Tokio

Bevor wir Kyoto verließen, stand noch ein letztes Highlight auf dem Programm: der Fushimi Inari Taisha. Die tausenden roten Torii-Tore gehören zu den meistfotografierten Orten Japans und sind gleichzeitig ein wichtiger Shinto-Schrein.

Wir waren bereits um 07:30 Uhr dort, bevor die ersten Reisegruppen ankamen. Das kann ich nur empfehlen, wenn du Fotos ohne Menschenmassen machen möchtest – und um die ruhige, fast spirituelle Atmosphäre der Tore auf dich wirken zu lassen.

Am Nachmittag ging es mit dem Shinkansen (Hochgeschwindigkeitszug) weiter nach Tokio. Die Fahrt dauert etwa 3 Stunden und ist selbst ein Erlebnis – der Zug ist leise, pünktlich und unglaublich schnell.

Tipp Reserviere dir einen Sitzplatz auf der linken Seite des Zuges (Fahrtrichtung Tokio), um den Mount Fuji während der Fahrt sehen zu können – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.
Wichtig: Großes Gepäck im Shinkansen (neu ab 2020) Wer mit einem großen Koffer reist (Kantenlänge über 160 cm, z. B. ein typischer 28"-Trolley), muss im Shinkansen einen Sitzplatz mit „Oversized Baggage Area" reservieren. Ohne Reservierung wird eine Strafgebühr fällig – und du hast keinen gesicherten Platz für deinen Koffer. Die Reservierung ist kostenlos, aber Pflicht. Am einfachsten über die SmartEX-App oder direkt am JR-Schalter erledigen.

Tag 7–8

Tag 7–8: Tokio erkunden

Tokio ist eine Stadt, die man wirklich erlebt haben muss. Moderne Wolkenkratzer treffen auf traditionelle Tempel, winzige Gassen stecken voller Leben, und überall gibt es etwas Neues zu entdecken. Zwei Tage reichen gerade einmal, um die wichtigsten Viertel zu streifen.

  • Asakusa & Senso-ji Tempel – der älteste Tempel Tokios mit der beeindruckenden Kaminarimon (Donnertor)-Laterne; die Nakamise-Einkaufsstraße davor ist perfekt für Souvenirs
  • Shinjuku – eines der lebendigsten Viertel Tokios, besonders nachts; hier liegt auch das berühmte Golden Gai mit seinen winzigen Bars
  • Omoide Yokocho – die „Memory Lane" hinter dem Shinjuku Bahnhof mit kleinen Yakitori-Ständen und Retro-Atmosphäre
  • Giant 3D Cat – der riesige, lebensecht wirkende 3D-Kater am Shinjuku-Ost-Ausgang ist ein absoluter Hingucker
  • Godzilla Head – auf dem Dach des Hotel Gracery Shinjuku lugt der legendäre Filmmonster-Kopf über die Dächer
  • Harajuku – die Takeshita Street für Mode, Crepes und japanische Jugendkultur; die Omotesando-Allee für High-End-Shopping und Architektur

Shinjuku ist das Herz von Tokio. Tagsüber ein geschäftiges Büro- und Einkaufsviertel, nachts ein Meer aus Neonlichtern, Bars und Izakayas. Das Golden Gai – ein Labyrinth winziger, meist nur mit 5–8 Plätzen ausgestatteter Bars – gehört zu den einzigartigsten Orten der Stadt.

Tipp: IC-Card (Suica / Pasmo) Die IC-Card funktioniert für nahezu alle öffentlichen Verkehrsmittel in Japan – U-Bahn, Bus, JR-Linien – und spart täglich Zeit an den Automaten. Wichtig 2026: Physische Suica- und Pasmo-Karten für Touristen sind aufgrund von Chip-Mangel oft nicht mehr erhältlich (außer die „Welcome Suica" mit 28 Tagen Gültigkeit). Der einfachste Weg: iPhone-Nutzer können Suica oder Pasmo direkt ins Apple Wallet laden und mit Apple Pay aufladen – kein Anstehen, keine Karte nötig. Android-Nutzer prüfen die Google Wallet-Unterstützung für ihr Gerät.

Tag 9

Tag 9: Mount Fuji & Fuji-Q Highland

Ein Tagesausflug aus Tokio zum Mount Fuji gehört für mich zu den unvergesslichsten Momenten der ganzen Reise. Der heilige Berg Japans ist von Tokio aus bequem mit dem Bus oder Zug erreichbar (ca. 2 Stunden).

  • Fuji 5. Station – die beliebteste Anlaufstelle am Fuji, von der aus man spektakuläre Ausblicke hat und – in der richtigen Saison – mit dem Aufstieg beginnen kann
  • Kawaguchiko – einer der Fuji-Seen mit atemberaubendem Spiegelbild des Berges; perfekt für Fotos
  • Fuji-Q Highland – der Freizeitpark direkt am Fuß des Fuji mit einigen der schnellsten und schrägsten Achterbahnen Japans

Der Fuji-Q Highland ist nichts für schwache Nerven. Fujiyama gehörte lange zu den höchsten Achterbahnen der Welt, und Takabisha hält den Weltrekord für den steilsten Sturz (121°). Mit dem Mount Fuji als Kulisse im Hintergrund ist das eine Kombination, die man so nirgendwo sonst auf der Welt findet.

Tipp Der Mount Fuji ist von Mitte Juli bis Mitte September zum Aufstieg freigegeben. Außerhalb dieser Zeit ist der Gipfelaufstieg nicht möglich, aber die Ausblicke von unten und von den Fuji-Seen sind zu jeder Jahreszeit beeindruckend. Wolkenfreie Tage sind häufiger im Winter – dann sieht man den schneebedeckten Gipfel sogar aus Tokio.

Anreise: Buche den Bus so früh wie möglich – er ist oft wochenlang im Voraus ausgebucht. Der Zug als Alternative kostet etwa doppelt so viel. Wenn du dich traust: Hol dir einen internationalen Führerschein und miete ein Auto – dann bist du völlig flexibel.

Tag 10

Tag 10: Tokio – Letzter Tag & Abreise

Der letzte Tag in Tokio gehört den Orten, die du noch nicht gesehen hast – oder den Lieblingsplätzen, zu denen du unbedingt nochmal zurück möchtest. Tokio ist groß genug, um sich immer wieder zu überraschen.

  • Akihabara – das Viertel für Elektronik, Anime, Manga und japanische Gaming-Kultur; selbst wenn man kein Fan ist, ist ein Spaziergang durch die Neonreklamen ein Erlebnis
  • Shibuya Crossing – die berühmteste Kreuzung der Welt; am besten von oben aus dem Starbucks oder dem Shibuya Sky beobachten
  • Ginza – Tokios Luxuseinkaufsmeile für letztes Shopping oder ein Abschlusskaffee in stilvoller Umgebung
  • Transfer zum Flughafen Narita oder Haneda für den Rückflug

Tokio lässt sich nicht in ein paar Tagen vollständig erleben – und genau das ist der Grund, warum man immer wieder zurückkommt. Jedes Viertel hat seine eigene Seele, seine eigene Küche, seinen eigenen Rhythmus.


Was kostet eine Japan Rundreise?

Japan hat den Ruf, teuer zu sein – aber das stimmt nur zum Teil. Essen, öffentlicher Nahverkehr und Alltagsausgaben sind wegen des schwachen Yen für Europäer aktuell überraschend günstig – Ramen, Konbini-Mahlzeiten und Shopping sind echte Schnäppchen. Einzige Ausnahme: Die Hotelpreise in Tokio haben in den letzten Jahren deutlich angezogen und sind nicht mehr so günstig wie früher. Hier meine realistischen Kosten für 10 Tage:

Kategorie Kosten (pro Person) Hinweis
Flug (Hin & Rückflug) ca. 900–1.300 € Frühzeitig buchen; günstigere Flüge oft über Finnair, Korean Air oder JAL mit Zwischenstopp. 600 € sind realistisch nur mit sehr früher Buchung oder Glück.
Shinkansen & Nahverkehr ca. 150–250 € Einzeltickets über SmartEX-App kaufen – der JR Pass lohnt sich nach der Preiserhöhung (~70 %) für diese Route nicht mehr; IC-Card für den Alltag
Unterkunft (9 Nächte) ca. 300–600 € Stadthotels in Japan sind klein, aber oft sehr zentral und sauber
Essen & Trinken ca. 200–350 € Konbini (7-Eleven, Lawson), Ramen-Restaurants und Izakayas sind sehr günstig und gut
Eintrittsgelder & Aktivitäten ca. 150–300 € Universal Studios Japan, Fuji-Q Highland, Tempel-Eintritte und Kimono-Verleih
Gesamt ca. 1.700–2.800 € Je nach Reisestil und Buchungszeitpunkt

Wo übernachten auf der Route?

Japan bietet für jeden Geldbeutel das Richtige – von Capsule Hotels bis zu traditionellen Ryokans. Hier sind meine Empfehlungen für die wichtigsten Stationen dieser Route:

Nacht 1–2 – Osaka

Hotel in Osaka

Kleine Zimmer, aber für japanische Großstädte völlig normal. Zentrale Lage zahlt sich aus – kurze Wege zu allen Sehenswürdigkeiten und zur JR-Linie.

Verfügbarkeit prüfen →

Nacht 3–6 – Kyoto

Hotel nahe Kyoto-Bahnhof

Zentral übernachten zahlt sich in Kyoto aus. Vom Bahnhof erreichst du mit der U-Bahn alle wichtigen Tempel schnell – und du hast direkten Zugang zum Shinkansen nach Tokio.

Verfügbarkeit prüfen →

Nacht 7–9 – Tokio

Hotel in Shinjuku oder Asakusa

Shinjuku-Lage für Nachtleben und schnellen JR-Anschluss; Asakusa für ruhigere Atmosphäre und Nähe zu den traditionellen Sehenswürdigkeiten. Beide Lagen sind gut ans U-Bahnnetz angebunden.

Verfügbarkeit prüfen →

Beste Reisezeit für Japan

Die schönste Zeit für Japan ist Ende März bis Anfang April (Kirschblütenzeit) und Oktober bis November (Herbstlaub). Das Wetter ist angenehm, die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Im Sommer (Juli/August) ist Japan heiß und sehr schwülwarm, der Hochsaison-Tourismus macht sich bemerkbar. Im Winter ist es kalt, aber die Berge sind verschneit und die Städte ruhiger.



Fazit

Japan gehört zu den vielfältigsten und gleichzeitig zugänglichsten Reisezielen Asiens. In 10 Tagen erlebst du auf dieser Route eine unglaubliche Bandbreite: die verrückte Streetfood-Kultur Osakas, den Themenparkwahnsinn der Universal Studios, das stille Tempelleben Kyotos, die Hirsche von Nara und schließlich das unvergleichliche Tokio – von ruhigen Shinto-Schreinen bis zur schnellsten Kreuzung der Welt.

Japan hat mich von der ersten Minute an begeistert – und dazu gebracht, sofort die nächste Reise zu planen.

Hast du Fragen zu meiner Route oder zur Planung? Schreib mir gerne auf Instagram – ich helfe dir bei deiner Reiseplanung!

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