Asien · Japan

14 Tage Japan Rundreise - Die perfekte Route

Japan Rundreise 14 Tage - Kyoto Pagode mit Kirschblüten

Zwei Wochen Japan - das ist die Reise, von der man lange träumt und die man noch länger nicht vergisst. Mit 14 Tagen hast du genug Zeit, um nicht nur die Highlights abzuhaken, sondern Japan wirklich zu fühlen: den Kontrast zwischen der lauten Energie Osakas und der stillen Würde Kyotos, die erschütternde Geschichte Hiroshimas, die mystische Schönheit von Miyajima, den Wahnsinn Tokios - und am Ende eine Nacht im Ryokan mit Blick auf den Fuji.

Diese 14 Tage Japan Rundreise baut auf meiner bewährten 10-Tage-Route auf und erweitert sie um drei der schönsten Ziele des Landes: Hiroshima, Miyajima und Hakone. Wer nur 10 Tage hat, findet die kürzere Version hier.

Inhaltsverzeichnis
  1. Die Route auf einen Blick
  2. Für wen ist diese Route ideal?
  3. Anreise nach Japan
  4. Die Route Tag für Tag
  5. Was kostet eine 14-Tage-Japan-Rundreise?
  6. Wo übernachten auf der Route?
  7. Beste Reisezeit für Japan
  8. Fazit
Tipp für Berufstätige Mit 14 Tagen brauchst du etwa 8-9 Urlaubstage (Freitagabend Hinflug, zweiten Samstag Abflug). Das ist die ideale Länge, um Japan wirklich zu erleben - ohne den ganzen Urlaub im Reisefieber zu verbringen.

Für wen ist diese Route ideal?


Anreise nach Japan

Der Einstiegspunkt dieser Route ist der Kansai International Airport (KIX) in Osaka. Rückflug ab dem Flughafen Tokio Narita (NRT) oder Haneda (HND) - so sparst du dir die Rückreise nach Osaka. Ab Wien, Frankfurt, München und Zürich gibt es Verbindungen - meist mit Finnair, Korean Air, JAL oder ANA über Hubs in Helsinki, Seoul oder Abu Dhabi.

Internet in Japan eSIM empfohlen - ich nutze selbst Airalo: einfach vor der Reise aufs Handy laden, kein physisches SIM-Tauschen, faire Preise. → Zur Airalo eSIM

Die Route Tag für Tag

Tag 1

Tag 1: Osaka erkunden

Unsere Japanreise begann in Osaka, einer lebendigen Metropole, die oft als „Küche Japans" bezeichnet wird. Schon nach der Ankunft am Kansai International Airport (KIX) spürt man sofort die Energie des Landes. Der Nankai Airport Express bringt dich in etwa 40 Minuten nach Namba - eines der zentralsten Viertel der Stadt.

  • Namba Yasaka Shrine - der ikonische Löwenkopf-Schrein
  • Shitennoji Tempel - einer der ältesten buddhistischen Tempel Japans (gegründet 593)
  • Shinsekai Markt - Retro-Viertel mit Streetfood und Arcade-Automaten
  • Osaka Castle - der historische Burgkomplex im Herzen der Stadt
  • Dotonbori - das bekannteste Neon-Viertel Osakas am Kanal

Im Shinsekai Markt unbedingt die typischen Spezialitäten probieren: Kushikatsu (frittierte Spieße), Takoyaki (Oktopus-Teigbällchen) und Okonomiyaki. Am Abend gehört Dotonbori mit seinen riesigen Neonlichtern zu den eindrucksvollsten ersten Abenden, die Japan zu bieten hat.

Hotel in Osaka Die Zimmer sind in japanischen Großstädten generell kleiner als in Europa - dafür sind die Lagen oft unschlagbar zentral.
→ Hotels in Osaka finden

Tag 2

Tag 2: Universal Studios Japan

Ein Besuch in den Universal Studios Japan gehört zu den absoluten Highlights einer Japanreise. Der Themenpark ist nochmal eine Stufe über dem, was man aus anderen Universal-Parks kennt.

Tickets unbedingt 1-2 Monate im Voraus buchen - besonders für die Super Nintendo World brauchst du ein Area Timed Entry Ticket. Tipp: Die offizielle USJ-Website lehnt oft ausländische Kreditkarten ab - über Klook ist die Buchung deutlich unkomplizierter und oft gleich günstig.

→ Express Tickets buchen (Klook)
  • Super Nintendo World - unglaublich detailreiche Mario-Welt mit eigenem Time Slot
  • Donkey Kong Country - 2024/25 neu eröffnet, früh dran sein!
  • The Wizarding World of Harry Potter - Hogwarts und Hogsmeade täuschend echt nachgebaut
  • Jurassic World - spannende Achterbahnen und Dinosaurier-Show
Tipp: Power-Up Band nicht vergessen Für das volle Erlebnis in der Super Nintendo World lohnt sich ein Power-Up Band (ca. 3.500 Yen) - das interaktive Armband für Münzen sammeln und Missionen freischalten. Abends lohnt sich ein zweiter Besuch bei Harry Potter - dann ist die Atmosphäre besonders magisch.

Tag 3-4

Tag 3-4: Kyoto - Tempel, Bambuswald & Goldener Pavillon

Am dritten Tag geht es nach Kyoto, der ehemaligen Kaiserstadt Japans. Die Zugfahrt von Osaka dauert weniger als eine Stunde. Kyoto steht in einem wunderbaren Kontrast zum modernen Osaka.

Tag 3 - Kiyomizudera & Gion:

  • Kiyomizudera Tempel - der berühmte Holztempel, der aus einem Berghang hervorragt
  • Sannenzaka & Ninenzaka - historische Kopfsteinpflastergassen mit Teegeschäften
  • Hokan-ji Pagode - die fünfstöckige Pagode, die das Panorama Kyotos prägt
  • Gion Viertel - das traditionelle Geisha-Viertel mit alten Machiya-Häusern

Auf dem Weg zum Kiyomizudera gibt es viele Kimono-Verleihe - ca. 30 € pro Person inklusive Frisur, absolut empfehlenswert. Tipp: Bequeme Schuhe im Rucksack, die traditionellen Sandalen sind nach ein paar Stunden auf Kopfsteinpflaster anstrengend.

Tag 4 - Arashiyama & Kinkaku-ji:

  • Arashiyama Bamboo Grove - vor 08:00 Uhr besuchen, dann hast du die Stille fast für dich allein
  • Kinkaku-ji (Goldener Pavillon) - der mit Blattgold bedeckte Tempel, eines der meistfotografierten Motive Japans

Tag 5

Tag 5: Tagesausflug nach Nara

Von Kyoto aus lohnt sich ein Tagesausflug nach Nara, der ersten Hauptstadt Japans - bekannt für ihre freilaufenden Hirsche im Nara Park.

  • Nara Park - die freilaufenden Hirsche, die sich mit Reisekeksen (Shika Senbei) füttern lassen
  • Todai-ji Tempel - beherbergt den größten bronzenen Buddha der Welt
  • Kasuga Taisha Schrein - Shinto-Schrein mit hunderten von Laternen gesäumten Wegen
  • Nakatanidou - der berühmte Mochi-Meister mit blitzschneller Zubereitung

Tag 6

Tag 6: Fushimi Inari & Weiterreise nach Hiroshima

Früh morgens noch ein letztes Kyoto-Highlight: der Fushimi Inari Taisha mit seinen tausenden roten Torii-Toren. Um 07:30 Uhr dort sein - dann hast du die Tore fast für dich allein.

Am Nachmittag geht es mit dem Shinkansen weiter nach Hiroshima. Die Fahrt dauert ca. 1,5 Stunden - deutlich kürzer als die Fahrt nach Tokio und ein idealer Zwischenstopp auf der Route.


Tag 7

Tag 7: Hiroshima - Friedensdenkmal & Okonomiyaki

Hiroshima ist einer der bewegendsten Orte Japans - und gleichzeitig eine lebendige, moderne Stadt, die zeigt, wie viel Kraft im Wiederaufbau stecken kann. Der Besuch des Friedensparks gehört zu den eindrücklichsten Erfahrungen der ganzen Reise.

  • Friedensgedenkpark (Peace Memorial Park) - das Herzstück der Stadt; eine ruhige, würdevolle Anlage direkt am Fluss
  • Atombombenkuppel (Genbaku Dome) - das einzige erhaltene Gebäude aus der unmittelbaren Nähe des Einschlags, heute UNESCO-Welterbe
  • Peace Memorial Museum - eines der eindrücklichsten Museen Japans; plane mindestens 1,5-2 Stunden ein
  • Hiroshima-jo (Burg Hiroshima) - das "Karpfenschloss", originalgetreu wiederaufgebaut mit schönem Blick über die Stadt
  • Okonomiyaki - Hiroshima hat seine eigene Version des japanischen Pfannkuchens: mehrschichtig mit Nudeln, deutlich dicker als die Osaka-Variante. Pflichtessen, am besten im Okonomimura (7-stöckiges Gebäude voller Okonomiyaki-Restaurants)
Peace Memorial Museum Tickets am besten online im Voraus buchen - besonders in der Hauptreisezeit können Warteschlangen entstehen. Der Eintritt ist mit ca. 200 Yen (etwa 1,20 €) symbolisch günstig. Plane emotional etwas Zeit danach ein - das Museum geht nahe.

Tag 8

Tag 8: Miyajima - schwimmendes Torii & Mount Misen

Miyajima - die "Insel der Götter" - ist eines der schönsten und meistfotografierten Orte ganz Japans. Das schwimmende Torii-Tor des Itsukushima-Schreins, das bei Flut aus dem Wasser zu ragen scheint, ist ein Bild, das man lange nicht vergisst. Die Insel ist nur 30 Minuten von Hiroshima entfernt.

Anreise: JR-Bahn von Hiroshima nach Miyajimaguchi (ca. 25 Min.), dann Fähre zur Insel (ca. 10 Min., im JR-Ticket inklusive).

Unterkunfts-Tipp: Viele Reisende übernachten für Tag 7 und Tag 8 im selben Hotel in Hiroshima - Miyajima macht sich hervorragend als Tagesausflug und du sparst dir ein extra Check-in/Check-out. Wer auf Miyajima selbst übernachten möchte, erlebt die Insel nach dem Tagestourismus besonders ruhig - braucht dann aber zwei separate Buchungen.
  • Itsukushima-Schrein & schwimmendes Torii - bei Flut wirkt das orange Torii-Tor, als würde es im Meer schwimmen; bei Ebbe kannst du direkt davor stehen
  • Senjokaku (Toyokuni-Schrein) - eine der größten hölzernen Hallen Japans mit riesigen Papierlichtern
  • Momijidani Park - besonders im Herbst (Oktober/November) ein Farbenmeer aus rotem Ahornlaub
  • Mount Misen - per Seilbahn (Ropeway) hinauf, dann ca. 30 Min. Wanderung zum Gipfel; bei klarem Wetter Ausblick auf die Inselwelt der Seto-Inlandsee. Die Wanderung hoch und runter ist wunderschön, aber steil - festes Schuhwerk lohnt sich. Die Seilbahn ist oft überlaufen: am besten Tickets im Voraus reservieren oder sehr früh da sein
  • Momiji Manju - die typische Süßigkeit der Insel: ahornblattförmige Waffeln gefüllt mit Anko (rote Bohnenpaste) oder Schokolade
Tipp: Flut-Zeiten checken Das schwimmende Torii ist nur bei Flut wirklich spektakulär. Prüfe vorher die Gezeiten-Zeiten (z. B. über die App "Tide Chart") und plane deinen Besuch entsprechend - 1-2 Stunden um die Flut herum sind ideal für Fotos.
Rentiere auf Miyajima Ähnlich wie in Nara laufen auch auf Miyajima Hirsche frei durch das Dorf. Sie sind aber deutlich frecher als in Nara - halte dein Essen (und deine Landkarte) gut fest!

Tag 9

Tag 9: Weiterreise nach Tokio

Von Hiroshima nach Tokio mit dem Shinkansen Nozomi - die Fahrt dauert ca. 4 Stunden und ist selbst ein Erlebnis. Der Zug erreicht bis zu 300 km/h, ist leise, pünktlich und bietet genug Zeit zum Ausruhen nach den ereignisreichen ersten Tagen.

Wer den Mount Fuji aus dem Zug sehen möchte: auf der linken Seite sitzen (Fahrtrichtung Tokio). Kurz nach Shin-Fuji ist der Ausblick am besten - vorausgesetzt, der Himmel ist klar.

Ankunft in Tokio am Nachmittag - ideal für einen ersten Spaziergang durch Shinjuku oder ein entspanntes Abendessen in einer Izakaya.

Wichtig: Großes Gepäck im Shinkansen Wer mit einem großen Koffer reist (Kantenlänge über 160 cm), muss einen Sitzplatz mit „Oversized Baggage Area" reservieren - kostenlos, aber Pflicht. Am einfachsten über die SmartEX-App buchen.

Tag 10-11

Tag 10-11: Tokio erkunden

Tokio ist eine Stadt, die man wirklich erlebt haben muss. Moderne Wolkenkratzer treffen auf traditionelle Tempel, winzige Gassen stecken voller Leben. Mit zwei vollen Tagen kannst du die wichtigsten Viertel in Ruhe erkunden.

  • Asakusa & Senso-ji Tempel - der älteste Tempel Tokios mit der beeindruckenden Kaminarimon-Laterne; Nakamise-Einkaufsstraße perfekt für Souvenirs
  • Shinjuku - besonders nachts beeindruckend; Golden Gai mit seinen winzigen Bars ist einzigartig
  • Omoide Yokocho - die „Memory Lane" hinter dem Shinjuku Bahnhof mit kleinen Yakitori-Ständen
  • Giant 3D Cat - der riesige lebensecht wirkende 3D-Kater am Shinjuku-Ost-Ausgang
  • Harajuku - Takeshita Street für Mode und japanische Jugendkultur; Omotesando für High-End-Shopping
  • Shibuya Crossing - die berühmteste Kreuzung der Welt, am besten von oben aus dem Shibuya Sky beobachten
Tipp: IC-Card (Suica / Pasmo) Die IC-Card funktioniert für nahezu alle öffentlichen Verkehrsmittel. 2026: Physische Karten für Touristen oft nicht verfügbar - iPhone-Nutzer laden Suica oder Pasmo direkt ins Apple Wallet.
Mehr Infos zu Tokio: Alle Details zu Vierteln, Fotospots und Tipps: → Zum Tokio Guide

Tag 12

Tag 12: Mount Fuji & Fuji-Q Highland

Ein Tagesausflug aus Tokio zum Mount Fuji - der heilige Berg Japans ist von Tokio aus bequem mit dem Bus oder Zug erreichbar (ca. 2 Stunden).

  • Fuji 5. Station - spektakuläre Ausblicke, in der richtigen Saison Ausgangspunkt für den Aufstieg (Mitte Juli bis Mitte September)
  • Kawaguchiko - einer der Fuji-Seen mit atemberaubendem Spiegelbild des Berges
  • Fuji-Q Highland - Weltrekord-Achterbahnen mit dem Fuji als Kulisse
Tipp Logistik Tag 12-13 Den Bus frühzeitig buchen - er ist oft wochenlang im Voraus ausgebucht. Wer ein Auto mietet (internationaler Führerschein), ist komplett flexibel.

Achtung: Von Kawaguchiko nach Hakone gibt es keine direkte Zugverbindung - der Transfer erfolgt per Bus (ca. 1,5-2 Stunden). Wer Fuji-Q Highland UND Kawaguchiko einplant, hat Tag 12 sehr voll - am besten eines davon priorisieren, damit du entspannt und rechtzeitig in Hakone ankommst. Der Ryokan-Check-in ist meist erst ab 15:00 Uhr, aber das Kaiseki-Abendessen und der Onsen sind der Hauptgrund für die Übernachtung - zu spät ankommen wäre schade.

Tag 13

Tag 13: Hakone - Ryokan, Onsen & Fuji-Ausblick

Hakone ist das perfekte Gegenstück zu Tokios Großstadttrubel - eine bergige Kurstadt mit heißen Quellen, dem Hakone Open Air Museum und dem vielleicht schönsten Fuji-Ausblick der ganzen Reise. Perfekt als Übernachtungsstopp zwischen Mount Fuji und dem letzten Tag in Tokio.

  • Hakone Open Air Museum - eines der schönsten Freilichtmuseen Japans mit Skulpturen internationaler Künstler und einem eigenen Picasso-Pavillon; der Fuß-Onsen im Museum ist ein echtes Highlight
  • Lake Ashi (Ashino-ko) - der Kratersee mit dem legendären Fuji-Spiegelbild; eine Fahrt mit dem historischen Piratenschiff (Hakone Sightseeing Cruise) ist touristisch aber lohnenswert
  • Owakudani - aktives Vulkangebiet mit dampfenden Schwefelquellen und den berühmten schwarzen Eiern (Kuro-Tamago) - gekocht in Schwefelquellen, sollen sie das Leben um 7 Jahre verlängern
  • Ryokan mit Onsen - eine Nacht in einem traditionellen japanischen Gasthaus, idealerweise mit privatem oder öffentlichem Onsen (heißes Quellbad). Das ist Japan in seiner ursprünglichsten Form.
Ryokan buchen - worauf achten Ein guter Ryokan in Hakone kostet ca. 150-300 € pro Person inklusive Abendessen (Kaiseki) und Frühstück. Früh buchen - besonders an Wochenenden und in der Kirschblüten- bzw. Herbstsaison sind die besten Ryokans schnell ausgebucht.

Wichtig: Check-in ist meist erst ab 15:00 Uhr - plane deine Anreise aus Richtung Fuji entsprechend. Das Kaiseki-Abendessen wird früh serviert (oft ab 18:00 Uhr) und ist ein zentraler Teil des Erlebnisses - zu spät ankommen wäre wirklich schade. Wer kein Budget für einen Ryokan hat: Hakone ist auch als Tagesausflug von Tokio gut machbar.
Hakone Free Pass Der Hakone Free Pass (ab ca. 6.000 Yen, 2 Tage) deckt fast alle Verkehrsmittel in der Region ab: Zahnradbahn, Seilbahn, Schiff, Bus und die Rückfahrt nach Tokio. Lohnt sich fast immer.

Tag 14

Tag 14: Tokio - Letzter Tag & Abreise

Der letzte Tag in Tokio - zurück aus Hakone mit dem Romancecar oder dem Odakyu-Expresszug (ca. 1,5 Stunden). Der Morgen gehört den Orten, die noch fehlen, oder den Lieblingsplätzen für einen letzten Besuch.

  • Akihabara - das Viertel für Elektronik, Anime und japanische Gaming-Kultur
  • Shibuya Crossing - die berühmteste Kreuzung der Welt für den letzten großen Moment
  • Ginza - letztes Shopping oder ein Abschlusskaffee in stilvoller Umgebung
  • Transfer zum Flughafen Narita oder Haneda für den Rückflug

Tokio lässt sich nicht in ein paar Tagen vollständig erleben - und genau das ist der Grund, warum man immer wieder zurückkommt.


Was kostet eine 14-Tage-Japan-Rundreise?

Japan hat den Ruf, teuer zu sein - aber das stimmt nur zum Teil. Essen, Nahverkehr und Alltagsausgaben sind wegen des schwachen Yen für Europäer überraschend günstig. Der größte Kostenfaktor bleibt der Flug und - für diese Route - eine Nacht im Ryokan in Hakone.

Kategorie Kosten (pro Person) Hinweis
Flug (Hin & Rückflug) ca. 900-1.300 € Frühzeitig buchen; günstigste Verbindungen über Finnair, Korean Air oder JAL mit Zwischenstopp
Shinkansen & Nahverkehr ca. 200-350 € Einzeltickets über SmartEX-App; Osaka-Hiroshima-Tokio kostet mehr als nur Osaka-Tokio
Unterkunft (13 Nächte) ca. 500-900 € Inkl. einer Nacht Ryokan in Hakone (ca. 150-300 €); restliche Nächte Stadthotels
Essen & Trinken ca. 300-450 € Konbini, Ramen und Izakayas günstig; Ryokan-Abendessen oft inklusive
Eintrittsgelder & Aktivitäten ca. 200-400 € Universal Studios, Fuji-Q Highland, Hakone Free Pass, Peace Museum, Tempel
Gesamt ca. 2.100-3.400 € Je nach Reisestil und Buchungszeitpunkt

Wo übernachten auf der Route?

14 Nächte, 5 verschiedene Orte - hier meine Empfehlungen für jede Station:

Nacht 1-2 - Osaka

Hotel in Osaka

Zentrale Lage zahlt sich aus - kurze Wege zu allen Sehenswürdigkeiten und zur JR-Linie.

Verfügbarkeit prüfen →

Nacht 3-6 - Kyoto

Hotel nahe Kyoto-Bahnhof

Vom Bahnhof erreichst du alle wichtigen Tempel schnell - und hast direkten Zugang zum Shinkansen nach Hiroshima.

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Nacht 7-8 - Hiroshima

Hotel in Hiroshima

Zentral übernachten - der Friedenspark und der Bahnhof (für die Fähre nach Miyajima) sind fußläufig erreichbar.

Verfügbarkeit prüfen →

Nacht 9-11 - Tokio

Hotel in Shinjuku oder Asakusa

Shinjuku für Nachtleben und JR-Anschluss; Asakusa für ruhigere Atmosphäre und Nähe zu traditionellen Sehenswürdigkeiten.

Verfügbarkeit prüfen →

Nacht 13 - Hakone

Ryokan in Hakone

Das Highlight der ganzen Reise: eine Nacht im traditionellen Ryokan mit eigenem Onsen, Kaiseki-Abendessen und - wenn das Wetter mitspielt - Fuji-Ausblick vom Zimmer.

Verfügbarkeit prüfen →

Beste Reisezeit für Japan

Die schönste Zeit für Japan ist Ende März bis Anfang April (Kirschblütenzeit) und Oktober bis November (Herbstlaub). Das Wetter ist angenehm, die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Im Sommer (Juli/August) ist Japan heiß und schwülwarm. Im Winter ist es kalt, aber die Berge sind verschneit - besonders der Mount Fuji ist dann malerisch und aus Tokio oft sichtbar.



Fazit

14 Tage Japan sind die ideale Reisedauer, um das Land wirklich kennenzulernen. Du erlebst die verrückte Streetfood-Kultur Osakas, den Themenparkwahnsinn der Universal Studios, das stille Tempelleben Kyotos, die Hirsche von Nara, die erschütternde Geschichte Hiroshimas, das mystische schwimmende Torii von Miyajima, das unvergleichliche Tokio - und als krönenden Abschluss eine Nacht im Ryokan in Hakone mit Blick auf den Fuji.

Wer weniger Zeit hat: Meine 10-Tage-Version lässt Hiroshima, Miyajima und Hakone weg und ist genauso intensiv - aber kompakter. Japan hat mich von der ersten Minute an begeistert - und dazu gebracht, sofort die nächste Reise zu planen.

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Und wenn du noch mehr Inspiration für Europa suchst: Hier findest du alle meine Europa-Reiseziele.

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