Paris ist eine Stadt, die einen sofort in ihren Bann zieht – schon beim ersten Blick auf den Eiffelturm, beim ersten Café auf einem Bürgersteig, beim ersten Spaziergang entlang der Seine. Paris in 3 Tagen ist absolut machbar: kompakt geplant, voller Highlights und mit genug Zeit, um die Stadt wirklich zu spüren. Hier ist meine Route – mit echten Tipps aus eigener Erfahrung.
Inhaltsverzeichnis
- Die Route auf einen Blick
- Karte der Paris Route
- Tag 1: Louvre, Champs-Élysées & Eiffelturm
- Tag 2: Notre-Dame, Sainte-Chapelle & Seine
- Tag 3: Montmartre, Sacré-Cœur & Moulin Rouge
- Optional: Tag 4 – Disneyland Paris
- Geheimtipps: Romantik ohne Massen
- Die schönsten Fotospots in Paris
- Transport & Reisezeit
- FAQ – Paris in 3 Tagen
- Fazit
Die Route auf einen Blick
Karte der Paris Route
Tag 1: Louvre, Champs-Élysées & Eiffelturm
Der erste Tag in Paris ist vollgepackt mit den größten Ikonen der Stadt – und das zu Recht. Starte früh, denn hier wartet eine der eindrucksvollsten Stadtrouten der Welt auf dich.
Louvre
Der Louvre ist das größte Kunstmuseum der Welt und ein absolutes Muss. Schon von außen beeindruckt die berühmte Glaspyramide – aber drinnen erwartet dich noch viel mehr: die Mona Lisa, die Venus von Milo und tausende weitere Meisterwerke aus Jahrtausenden Kunstgeschichte.
Jardin des Tuileries
Direkt neben dem Louvre liegt der wunderschöne Jardin des Tuileries – ideal für eine kurze Pause, ein paar Fotos oder einen Kaffee unter freiem Himmel, bevor es weitergeht.
Champs-Élysées
Von den Tuilerien führt der Weg direkt auf den berühmtesten Boulevard der Welt. Die Champs-Élysées verbinden den Louvre mit dem Arc de Triomphe und sind ein Erlebnis für sich – ob du shoppen möchtest oder einfach nur flanieren.
Arc de Triomphe
Am Ende der Champs-Élysées thront der Arc de Triomphe. Steig auf die Aussichtsplattform – von hier hast du eine der schönsten Aussichten über Paris, besonders beim Sonnenuntergang, wenn die Stadt im goldenen Licht erstrahlt. Für den Weg weiter zum Eiffelturm: nimm die Buslinie 92 oder die Metro 6 bis Trocadéro – so kommst du direkt zum besten ersten Blick auf den Turm (zu Fuß sind es ca. 25–30 Minuten).
Eiffelturm – bei Tag & Abend
Den Nachmittag solltest du dem Eiffelturm widmen – und wenn möglich bis in den Abend bleiben. Spazier über den Champ de Mars, mach die klassischen Fotos vom Trocadéro aus, und warte dann auf das Spektakel: nach Einbruch der Dunkelheit beginnt der Turm jede volle Stunde für fünf Minuten zu glitzern. Das ist eines der schönsten Erlebnisse in Paris – und vollkommen kostenlos.
Tag 2: Notre-Dame, Sainte-Chapelle & Seine
Tag 2 führt dich ins historische Herz von Paris – auf die kleine Insel mitten in der Seine, von der aus die Stadt einst gewachsen ist.
Notre-Dame
Die Notre-Dame ist zurück – und sie ist beeindruckender als je zuvor. Nach dem verheerenden Brand 2019 wurde die Kathedrale im Dezember 2024 feierlich wiedereröffnet. 2026 ist damit das erste Jahr, in dem Besucher das vollständig restaurierte Innere mit den prachtvollen Glasfenstern und der neu gestalteten Ausstattung in voller Pracht erleben können. Von außen war die gotische Architektur schon immer atemberaubend – aber jetzt lohnt sich auch ein Blick ins Innere mehr denn je.
Sainte-Chapelle
Nur wenige Gehminuten entfernt liegt die Sainte-Chapelle – und sie ist ein echter Geheimtipp. Die Kapelle ist bekannt für ihre riesigen, farbenprächtigen Glasfenster, die das Licht auf eine Art filtern, die man so kaum irgendwo sonst erlebt. Eine der schönsten Kapellen Europas.
Île de la Cité
Die Île de la Cité ist der historische Ursprung von Paris – hier, auf dieser kleinen Insel mitten in der Seine, wurde die Stadt gegründet. Ein Spaziergang durch die engen Gassen und entlang der Ufer lohnt sich auf jeden Fall.
Spaziergang entlang der Seine
Die Ufer der Seine gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe – und wer einmal hier entlangläuft, versteht sofort warum. Buchstände, Straßenkünstler, schöne Brücken und tolle Fotospots wechseln sich ab. Einfach losgehen und treiben lassen.
Seine-Bootsfahrt
Am Abend lohnt sich eine Bootsfahrt auf der Seine. Viele Touren starten in der Nähe des Eiffelturms und zeigen dir Paris aus einer völlig anderen Perspektive – die Brücken, die beleuchteten Gebäude, den Louvre vom Wasser aus. Ein wundervoller Abschluss für den zweiten Tag.
Tag 3: Montmartre, Sacré-Cœur & Moulin Rouge
Der letzte Tag gehört dem wohl romantischsten Viertel von Paris – und dem Ort, der diese Stadt vielleicht am besten zusammenfasst.
Montmartre
Montmartre ist eines der schönsten Viertel der Stadt. Kleine Cafés, romantische gepflasterte Straßen, Künstler und tolle Aussichtspunkte – hier ist Paris noch ein bisschen mehr Paris als anderswo. Stroll einfach durch die Gassen und lass das Viertel auf dich wirken.
Sacré-Cœur
Die Basilika Sacré-Cœur liegt auf dem höchsten Punkt von Paris und bietet eine der besten Aussichten über die gesamte Stadt. Besonders morgens, wenn noch wenige Touristen unterwegs sind, ist der Anblick traumhaft – die weiße Kirche vor dem Pariser Häusermeer.
Place du Tertre
Gleich neben Sacré-Cœur liegt der Place du Tertre, der kleine Platz der Maler und Künstler. Hier kannst du zusehen, wie Portraits und Stadtansichten entstehen, und die typisch französische Atmosphäre in vollen Zügen genießen.
Moulin Rouge
Den Abschluss des dritten Tages macht das legendäre Moulin Rouge – eines der bekanntesten Wahrzeichen von Paris. Besonders abends leuchtet es in strahlendem Rot und macht deutlich, warum es seit mehr als 130 Jahren Besucher aus aller Welt anzieht. Eine Show zu besuchen ist ein unvergessliches Erlebnis.
Optional: Tag 4 – Disneyland Paris
Wenn du einen zusätzlichen Tag übrig hast, lohnt sich ein Ausflug ins Disneyland Paris. Der Park liegt etwa 40 Minuten außerhalb der Stadt und ist bequem mit der RER-Bahn erreichbar – kein Mietwagen nötig. Plane dafür am besten einen ganzen Tag ein, denn es gibt mehr zu sehen, als man in ein paar Stunden schafft.

Geheimtipps: Romantik ohne Massen
Paris kann überwältigend sein – aber wer ein paar Schritte abseits der Hauptrouten geht, entdeckt eine ganz andere Stadt:
Rue de l'Abreuvoir – die schönste Straße Montmartres
Wahrscheinlich die schönste Straße der ganzen Stadt. Am Ende steht das berühmte rosa Haus „La Maison Rose" – ein absoluter Fotospot. Tipp: Geh früh hin, bevor die Lieferwagen kommen und die Gasse verstopft ist.
Passages Couverts – Paris aus dem 19. Jahrhundert
Wenn es regnet (oder auch wenn nicht), flüchte in die überdachten Passagen aus dem 19. Jahrhundert. Die Passage des Panoramas ist eine der ältesten – alte Buchläden, winzige Bistros und ein Vibe wie aus einer anderen Zeit. Kein einziger Tourist, dafür jede Menge Charakter.
Galeries Lafayette Dachterrasse – kostenloser Panoramablick
Der beste kostenlose Aussichtspunkt der Stadt: Die Dachterrasse der Galeries Lafayette ist gratis zugänglich und bietet einen spektakulären Blick auf die Rückseite der Opéra Garnier und – bei klarem Wetter – auf den Eiffelturm in der Ferne. Ein echter Insidertipp mitten in Paris.
Die schönsten Fotospots in Paris
Paris ist eine der fotogensten Städte der Welt – aber manche Orte sind noch ein bisschen besonderer als andere. Diese Spots solltest du nicht verpassen:
- Trocadéro – der klassische Eiffelturm-Blick, der auf keinem Paris-Trip fehlen darf
- Avenue de Camoëns – bietet einen fast identischen Blick auf den Eiffelturm wie die berühmte Rue de l'Université, ist aber deutlich ruhiger (die Rue de l'Université ist mittlerweile so überlaufen, dass es dort oft Absperrungen gibt)
- Louvre-Pyramide – von innen und außen ein perfektes Motiv, besonders abends beleuchtet
- Montmartre Gassen – verwinkelte Straßen, Blumentöpfe, typisch französisches Flair
- Pont Alexandre III – die schönste Brücke von Paris mit goldenen Ornamenten und Blick auf die Invalides
- Seine-Ufer bei Nacht – wenn die Brücken leuchten und sich die Stadt im Wasser spiegelt
Transport & Reisezeit
Wie kommt man in Paris am besten rum?
Das Metro-System in Paris ist hervorragend ausgebaut und die schnellste Möglichkeit, von A nach B zu kommen. Das klassische Papier-Carnet gibt es kaum noch – stattdessen empfehle ich die Navigo Easy Karte (einmalig 2 € an jedem Automaten), die du mit 10 Fahrten aufladen oder bequem per App verwalten kannst. Für einen 3-Tage-Trip ist das die modernste und praktischste Lösung. Viele Highlights lassen sich aber auch wunderbar zu Fuß verbinden, besonders entlang der Seine und in Montmartre.
Wann ist die beste Reisezeit für Paris?
Am schönsten ist Paris im April bis Juni und im September bis Oktober. Das Wetter ist angenehm, die Parks sind in voller Blüte und es gibt deutlich weniger Touristengedränge als im Hochsommer. Im Winter kann Paris ebenfalls wunderschön sein – besonders wenn die Weihnachtsmärkte öffnen und die Stadt im Lichterglanz erstrahlt. Im Juli und August ist Paris sehr voll und heiß, Tickets für Louvre und Eiffelturm sollten dann noch früher gebucht werden.
FAQ – Paris in 3 Tagen
Reichen 3 Tage für Paris?
Ja, definitiv. Drei Tage reichen völlig aus, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen – Eiffelturm, Louvre, Notre-Dame und Montmartre sind alle gut erreichbar. Wer mehr Zeit hat, kann einfach tiefer in einzelne Viertel eintauchen.
Brauche ich ein Visum für Paris?
Österreichische, deutsche und Schweizer Staatsbürger reisen ohne Visum nach Frankreich ein. Als EU-Mitglied genügt ein gültiger Reisepass oder Personalausweis – kein besonderes Dokument nötig.
Welche Tickets sollte ich im Voraus buchen?
Unbedingt vorab buchen: Louvre (Warteschlangen sind enorm), Eiffelturm (besonders für die obere Plattform), Sainte-Chapelle und Notre-Dame – seit der Wiedereröffnung im Dezember 2024 ist der Andrang gigantisch, ein kostenloses Zeitfenster muss eventuell online reserviert werden. Wer eine Moulin-Rouge-Show erleben möchte, bucht das Ticket am besten ebenfalls online im Voraus.
Was kostet Paris in 3 Tagen?
Grob kalkuliert: Flug ab Wien oder München ca. 80–200 € (Hin- und Rückflug), Unterkunft 120–220 € pro Nacht (gute Lage), Essen 30–60 € pro Tag, Eintrittsgelder ca. 70–110 € für Louvre (ca. 22 €), Eiffelturm und Sainte-Chapelle. Insgesamt realistisch 600–1.000 € pro Person für 3 Tage.
Ist Paris mit Kindern empfehlenswert?
Absolut. Paris hat viele familienfreundliche Highlights: der Eiffelturm, Disneyland Paris (Tagesausflug), Bootsfahrt auf der Seine und die großen Parks wie Jardin des Tuileries. Kinder unter 18 Jahren haben freien Eintritt in viele staatliche Museen, darunter auch den Louvre.
Reisebilder aus Paris
Fazit
Paris ist eine Stadt, die man am liebsten gar nicht wieder verlässt. Paris in 3 Tagen ermöglicht dir die wichtigsten Highlights – von der Glaspyramide des Louvre bis zu den Gassen von Montmartre – ohne dabei gehetzt zu wirken. Das Beste: Bei jedem weiteren Besuch entdeckst du neue Ecken, neue Cafés, neue Gassen. Paris wird nie langweilig.
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